Heckblick

Code 1016 · #F7CD00

Speedgelb: Die lauteste Farbe, die Porsche je respektabel machte

Erhältlich am Porsche 968 CS

Es gibt Porsche-Farben, die man erklären muss — und Farben, die sich selbst erklären. Speedgelb gehört zur zweiten Sorte. Einmal auf einem 968 Clubsport oder einem 964 RS gesehen, verwechselt man sie mit nichts anderem mehr.

Ich gebe meine Voreingenommenheit offen zu: Ich fahre einen 968 CS, und in meinem Kopf gehört dieses Auto einfach in diese Farbe. Die Zahlen geben mir recht. Speedgelb wurde zu einer der prägenden Porsche-Farben der Neunziger, und Fahrzeuge in diesem Lack handeln bis heute oft über ihren nüchtern lackierten Geschwistern.

Was Speedgelb wirklich ist

Speedgelb (Speed Yellow) ist ein reines, solides, nicht-metallisches Gelb. Kein Pearl, kein Flake, keine Wärme in Richtung Orange. Genau diese Reinheit macht die Farbe in Druck und auf dem Bildschirm so schwer — dazu gleich mehr.

Sie kam Anfang der Neunziger, als Porsche mutigere Volltonfarben auf fahrerorientierte Modelle brachte. Wo Guards Red die Achtziger geprägt hatte, wurde Speedgelb die Statement-Farbe des folgenden Jahrzehnts.

Welche Autos sie trugen

Speedgelb erschien in den Neunzigern über die Baureihe hinweg, ist aber am engsten mit den Puristen-Modellen verbunden:

Der 968 Clubsport ist wohl das definitive Speedgelb-Auto. Porsche nutzte die Farbe stark in zeitgenössischem Pressematerial für den CS — und sie passt zur Haltung des Autos: ausgeräumt, laut, kompromisslos.

Der 964 Carrera RS in Speedgelb zählt zu den erkennbarsten luftgekühlten Porsches überhaupt.

Auch in die 993-Generation wurde sie übernommen, dort als seltene, bewusste Wahl. Ein Speedgelb-993 war nie ein Zufall.

Im Heckblick-Katalog findest du die Farbe heute am 968 CS, am 993 Carrera und an den 996-Modellen — jeweils mit dem werkscodeigenen Code der Generation auf dem Druck.

Der Lackcode

Jedes Heckblick-Poster trägt den Lackcode des echten Autos, weil dieser Code für Besitzer etwas bedeutet. Der Unterschied zwischen „einem gelben Porsche“ und „meinem Porsche“.

Bei luftgekühlten und Übergangsmodellen wie 968 und 993 ist Speedgelb der Werkscode 1016. Spätere wassergekühlte Modelle (996 Turbo, 996 Carrera 4S) nutzen den Code ihrer Generation — das Poster zeigt immer den Code, der zu deinem Auto gehört.

Warum Gelb schwer zu drucken ist

Das sagen die meisten Poster-Shops nicht: Gelb ist eine der schwierigsten Farben, treu wiederzugeben. Zu warm driftet es Richtung Senf. Zu kalt wird es säuregrün. Auf mattem Fine-Art-Papier, das jeden Stich im Untergrund verstärkt, wird die Drift schlimmer.

Ich habe das Speedgelb auf meinen Postern gegen einen physischen Testdruck auf genau dem Papier kalibriert, das ich verschicke: 200 g/m² mattes Fine-Art-Papier, 12-Farben-Giclée. Nicht gegen einen Bildschirm, nicht gegen eine Farbfächer unter Studiolicht. Gegen den echten Druck, bei Tageslicht, neben Referenzmaterial. Der Hex-Wert in meinen Dateien — #F7CD00 — ist der, der diesen Test überlebt hat.

Das ist das Produktversprechen: Die Farbe an der Wand trifft die Farbe in der Garage so nah, wie Tinte auf Papier es erlaubt.

Dein Speedgelb-Auto an die Wand

Wenn du einen Speedgelb 968 CS, 993 oder 996 fährst, ist die kalibrierte Farbe jetzt im Konfigurator. Du ergänzt FIN und Baujahr — und ich prüfe jede Bestellung persönlich, bevor sie in den Druck geht.

Deine Farbe noch nicht in der Liste? Schreib mir. Sonderfarben sind Teil des Angebots.